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In kleinen Etappen zum großen Ziel

Jeder will sparen, aber kaum jemand schafft es. Hier eine kleine Anleitung, mit der es doch noch klappt.

 

Sparen ist wie Abnehmen im Frühling: Viele wollen es, nur wenige schaffen es. Zu beiden gehören der gute Vorsatz, viel Disziplin und ein guter Plan. Denn mit einfach drauf los, bekommt man weder die Traumfigur noch ein volles Konto.

Doch wie soll man das mit dem Sparen nun genau anstellen? Am Anfang sollte ein Ziel stehen. Worauf will ich sparen: die erste eigene Wohnung, Urlaub mit der Freundin oder ein neues Auto? An einem Ziel sollte es den meisten Sparwilligen nicht fehlen.

Also auf zu Schritt zwei. Wer sparen will, sollte wissen, auf wie viel Geld er überhaupt wo verzichten kann. Heißt, Ausgaben haargenau auflisten: Was kostet der Handyvertrag, wie viel gibt man für neue Klamotten aus und was frisst eigentlich das Auto im Monat? Den Ausgaben stellt man dann die Einnahmen gegenüber. Laut Verbraucherzentrale Brandenburg bringt alleine das Führen eines Haushaltsbuches 10 bis 30 Prozent. Also am besten jeden Tag aufschreiben, was man ausgegeben hat. Das schlechte Gewissen wird so schnell zum Sparmotor.

Weiß man erst einmal genau, für was man eigentlich alles Geld ausgibt, sollte man die einzelnen Positionen nach Einsparpotential abgehen. Sinnvoll ist, bei den dicken Brocken anzufangen, da sich hier meist am einfachsten sparen lässt. Denn was bringt es, wenn man auf den Milchkaffee mit der besten Freundin verzichtet, obwohl man sich im Monat höchstens einmal diesen Luxus gönnt. Das sind vielleicht fünf Euro, und damit ein Anfang, an anderen Stellen lässt sich aber oft mehr einsparen.

Sparen heißt natürlich oft Verzicht, also weniger Auto fahren, seltener ins Restaurant gehen und so weiter. Wie man das besten und angenehmsten anstellt, erfährt man im Internet. Hier findet man Tipps, wie man spritsparend Auto fährt, kostengünstig kocht oder wo man sonst noch im Haushalt sparen kann. Einfach bei Google das Sparobjekt in Kombination mit dem Wörtchen sparen eingeben und schon wird man fündig.

Empfehlenswert ist ein Blick auf monatlich anfallende Kosten, also Handy, Telefon, Internet, Strom und so weiter. Wer sich hier die Zeit nimmt und Preise vergleicht, kann schnell 50 bis 100 Euro im Monat sparen.

Klappt es einmal mit dem Sparen und man bekommt jeden Monat einen netten Betrag zum Zurücklegen heraus, sollte man sich überlegen wie man mit dem Geld umgeht. Es macht Sinn, dass Geld nicht einfach auf dem Girokonto zu lassen. Sondern den Sparbetrag lieber auf die hohe Kante zu schaffen, wo man nicht ohne weiteres herankommt. Das erhöht die Hemmschwelle, Geld auszugeben und schützt vor spontanen Kaufattacken. Am besten ist es, wenn man einen Dauerauftrag einrichtet, so dass jeden Monat der gewünschte Sparbetrag automatisch vom Konto abgebucht wird. Gleiches gilt natürlich auch für einmalige Einnahmen wie Geburtstagsgeld und dem Lohn aus einem Ferienjob.

Und zu guter Letzt stellt sich noch die Frage, was mache ich mit dem gesparten Geld. Soll ich es einfach auf dem Sparbuch lassen, damit ich schnell wieder herankomme? Oder kann ich eine Zeit lang darauf verzichten und lege es in einem Depot an, wo ich meist mehr Zinsen bekomme? Solche Fragen solltet ihr am besten mit eurem Bankberater klären.  

Wer sparen möchte, sollte sein Geld möglichst gewinnbringend anlegen, z.B. auf der Haspa SparCard oder in einem Depot bei der Haspa

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