Der Weg zum Nebenjob

Wie finde ich einen Nebenjob? Und was muss ich alles beachten?
Man kennt das ja: Beim Griff ins Portemonnaie trifft man statt auf Klimpern und viel versprechendes Rascheln auf: nichts. Gegen die Ebbe im Geldbeutel helfen eigentlich nur zwei Dinge.
Erstens: Die eigenen Eltern. Leider erschöpft sich diese Taktik mehr oder minder schnell je nach finanzieller Ausstattung und Gutmütigkeit von Mutter und Vater.
Bleibt noch Möglichkeit Nummer zwei: Selbst Hand anlegen. Einfach einen Nebenjob suchen und sich selbst das nötige Geld verdienen. Leider ist auch das nicht einfach. Denn Nebenjobs wollen erst einmal gefunden werden.
Gerade Schüler haben es bei der Jobsuche nicht leicht. Viele Stellen werden nicht direkt angeboten man muss sie erfragen. Deswegen bietet sich bei der Jobsuche als erstes immer das Aushorchen von Bekannten und Verwandten an: Habt ihr einen Job für mich? Kennt ihr jemanden, der jemanden kennt, der jemanden sucht?
Sollte dies nicht zum Erfolg führen, bieten sich einschlägige Internetjobbörsen an. Schüler sollten vor allem auf der Seite www.schuelerjobs.de suchen. Weitere Jobbörsen findet man leicht über Google.
Außerdem kann man auch auf die Jobvermittlung der Arbeitsagenturen zurückgreifen. Hier einfach nachfragen und sich registrieren lassen.
Hilft auch das nicht weiter, sollte man anfangen, sich direkt an Unternehmen zu wenden. Am besten in der Personalabteilung anrufen, sich kurz vorstellen und fragen, ob in der Firma Bedarf besteht. Natürlich sollte man sich auf Jobs konzentrieren, die typischerweise Schüler machen. Also: Zeitungen austragen, Regale ein- und umräumen in Supermärkten, Flyer verteilen, Kellnern und so weiter. Wer als Projektmanager in einer Werbeagentur anfangen will, hat meist schlechte Karten. Oft wird sich ein Unternehmen erst durch die Nachfrage potenzieller Mitarbeiter bewusst, dass einige Aufgaben bislang unerledigt blieben. Diese Lücke darf dann der Nachfrager schließen.
Ist der richtige Nebenjob gefunden, gibt es noch einiges zu beachten. Besonders Schüler und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nur unter bestimmten Bedingungen arbeiten. Kinder unter 13 Jahren dürfen überhaupt nicht jobben, im Alter von 13 bis 15 Jahre darf maximal zwei Stunden täglich gearbeitet und zwischen 15 und 18 Jahren maximal acht Stunden täglich. Viele Tätigkeiten, wie zum Beispiel Wochenendarbeit, dürfen gar nicht oder nur unter bestimmten Ausnahmeregelungen von Jugendlichen ausgeführt werden. Außerdem brauchen Jugendliche bis 15 Jahre die Zustimmung der Eltern.
Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage, was darf ich eigentlich von meinem Lohn behalten. Hier ist vor allem die so genannte 400-Euro-Regel entscheidend. Verdient man im Monat weniger als 400 Euro, kann man in der Regel alles behalten. Erst wenn man über das Jahr gesehen durchschnittlich mehr als 400 Euro im Monat verdient, muss man Steuern und Sozialabgaben zahlen. Einen guten Überblick über diese komplexe Materie sowie viele weitere Tipps zum Thema Nebenjob bietet das Buch Nebenjobs. Minijobs und die neue 400-Euro-Regel von Susanne Hartmann.
Wichtig: Wer einen Job hat, braucht auch ein Konto: empfehlenswert ist das HaspaJoker Intro Vorteilskonto. Mit diesem Konto können Sie alle Ihre Bankgeschäfte abwickeln, wie sie es am liebsten mögen: Rund um die Uhr per OnlineBanking oder mit persönlicher Beratung in der Filiale. Daneben sind viele weitere Vorteile in dem Leistungspaket des Kontos enthalten, z. B. Ticket-Versicherung, eine weltweit gültige Handy-Versicherung und die ISIC (International Student Identity Card) gratis.



