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Logo: HaspaJokerVier Wände, die die Welt bedeuten

 

Die erste eigene Wohnung

Von der ersten eigenen Wohnung träumt man lange. Damit es kein finanzieller Albtraum wird, hier ein paar Tipps:

 

Es sind vier Wände, die eine neue Welt bedeuten: Die erste eigene Wohnung ist ein großer Schritt auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Und wie es eigentlich immer ist, wenn man Mutti und Vati links liegen lässt, bleibt einem nicht erspart,  eine Vielzahl  an bisher ungeahnten Aufgaben zu bewältigen. Besonders wenn das Projekt erste eigene Wohnung nicht scheitern soll.

Bevor man sich überhaupt auf Wohnungssuche begibt, sollte die Finanzierung geklärt werden. Denn nur wer weiß, wie viel Miete er zahlen kann und will, findet die passende Bleibe, ohne sich von Beginn an finanziell zu übernehmen. Als Faustregel empfiehlt sich: Die Miete sollte inklusive Nebenkosten  nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens betragen. Natürlich wird es gerade für Studenten und Azubis schwer, die in München oder Hamburg eine Wohnung suchen, nicht mehr auszugeben. Aber je niedriger die Miete im Vergleich zum Einkommen, desto mehr hat man zum Leben. Denn was nützt das schönste Heim, wenn man den ganzen Tag arbeiten muss, um es zu bezahlen?

Steht die Finanzierung, sollte die Wohnungsschau sofort beginnen. Denn ist der Umzugstermin nicht zu verschieben, kommt Zeitnot hinzu. Dann wird die Wahl der neuen Bleibe schnell zur Verlegenheitsentscheidung, die meist mit allerhand Kompromissen einhergeht. Wer sich die Zeit nimmt, kann die Besonderheiten des Wohnungsmarktes studieren: Wo kann man billig und schön wohnen? Gibt es Geheimtipps? Am besten auch mal  ein paar Wohnviertel abfahren und -laufen. Außerdem kann der, der Zeit hat, besser mit Vermietern verhandeln.

Unbedingt Bekannten, Verwandten und Freunden von der Wohnungssuche erzählen, vielleicht findet man so schon die Traumwohnung. Dann spart man sich in der Regel auch die Provision für den Makler. Je nach Miethöhe der Wohnung, ist das schnell ein vierstelliger Betrag. Um die Maklerprovision kann man sich ebenfalls drücken, wenn man es anderweitig schafft, die Wohnung direkt vom Vormieter zu übernehmen. Also sich am besten in der favorisierten Wohngegend ein bisschen umschauen und nach Aushängen suchen, wo Leute für ihre Wohnung einen Nachmieter suchen.

Hat man eine Wohnung im Blick, sollte man ausloten, welche Möglichkeiten bestehen, mit Makler und Vermieter zu verhandeln. In München ist dies vielleicht keine gute Idee, weil dann einfach einer der 30 Mitbewerber einzieht. In Gegenden mit viel Leerstand kann Verhandeln aber durchaus Sinn machen. Dort bekommt man auch schon mal zwei Monatsmieten erlassen, wenn man selbst streicht oder das Parkett verlegt. Manchmal lässt sich sogar die Miete allgemein um ein paar Euro herunterhandeln.

Hat man den Vertrag für die Traumwohnung erst einmal unterschrieben, sollte man sich gleich noch mal an seine Freunde, Bekannten und Verwandten wenden. Denn bei den meisten gibts etwas zu holen: Ob Kühlschrank, alte Möbel, Geschirr oder Besteck bevor man einkaufen geht, sollte man unbedingt in die Keller von Eltern und Co. schauen. Gerade wer keinen Wert auf eine perfekt zusammenpassende Einrichtung legt, kann so locker Geld sparen.

Können die Bekannten den Einrichtungsbedarf nicht ganz bedienen, geht es auf den Trödelmarkt oder zum Restpostenmarkt, wo man sich auch neue elektrische Geräte wie Herd, Waschmaschine oder Kühlschrank recht preiswert besorgen kann. Als Alternative bieten sich natürlich auch ebay und andere Internetbörsen an.

Und sollte es für die erste eigene Wohnung doch ein bisschen mehr sein, als man sich gerade leisten kann, gibt es bei der HASPA eine ganz einfache Möglichkeit: Man nimmt  seinen Dispokredit in Anspruch. Der liegt für Studenten in der Regel bei 1.000 Euro. Mit seinem Berater kann man aber auch eine höhere Summe vereinbaren. Dann steht dem Schritt zu den ersten vier Wänden, die eine neue Welt bedeuten, nichts mehr im Wege

 
 

 

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