Bestandsaufnahme

Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?
Klarheit schafft Raum für Träume: Ermitteln Sie Ihren finanziellen Spielraum und Sie erfahren, wie groß Ihr eigenes Heim werden kann.
Kaufen ist oft günstiger als mieten: Unter bestimmten Voraussetzungen können die monatlichen Zahlungen für Zins und Tilgung geringer sein, als die aktuelle Kaltmiete. Und vor allem kann nach 15, 20 oder 25 Jahren alles zurückgezahlt sein. Klarheit über seine persönliche finanzielle Situation ist die Basis für die eigenen vier Wände.
Ein Kassensturz schafft Übersicht
Bevor die Suche nach dem Traumhaus beginnt, sollte man wissen, was es kosten darf. Für einen ungefähren Wert gibt es eine grobe Rechenformel: Für Ihre derzeitige Kaltmiete würden Sie einen bestimmten Darlehensbetrag bekommen. Verfügen Sie zusätzlich über einen monatlichen finanziellen Spielraum, können Sie diesen Betrag hinzuaddieren. Aus dieser Summe errechnen Sie Ihren möglichen Darlehensbetrag. Dann zählen Sie Ihr Eigenkapital (z. B. Bauspareinlagen oder Sparguthaben) zum Darlehensbetrag und Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie maximal kosten darf. Was Sie berücksichtigen sollten: Bei einem Kauf in Hamburg fallen ca. 12 Prozent Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Makler- und Notargebühren an.
Wie viel Eigenkapital brauche ich?
Je höher die Summe des Eigenkapitals, desto größer kann der Darlehensbetrag sein bzw. desto kleiner kann die monatliche Darlehensrate ausfallen. Laut Faustregel sollten mindestens 20 bis 30 Prozent der Kaufsumme durch Eigenkapital gedeckt sein. Allerdings ist es nicht immer sinnvoll, bestehende Sparanlagen aufzulösen z. B. Kapitallebensversicherungen. Hier ist es ratsam, einen Berater hinzuzuziehen, der alle Vor- und Nachteile analysiert.
Kann ich Förderungen beanspruchen?
Es gibt zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Förderbank). In der Regel ergänzen sie eine klassische Baufinanzierung und werden über die Hausbank beantragt.



