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Kunst-Engagement

 

Sammlung Hamburger Sparkasse

Die Sammlung Hamburger Sparkasse mit den Bildern des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897, der Hamburgischen Sezession, den Schülern und Wegbegleitern dieser Gruppen sowie den Werken von Künstlern der Hamburger Moderne hat seit den 1990er Jahren eine charakteristische Struktur mit deutlichem Hamburg-Bezug erhalten.
(Bild: Arnold Fiedler, Nana,1933)

 

Dieser Bezug zur Hansestadt gilt als erfüllt, wenn das Bild Motive aus Hamburg und Umgebung darstellt, oder wenn der Künstler in Hamburg geboren ist, eine längere Zeit hier gelebt hat oder durch das Studium tiefere Bindungen hierher entstanden sind.

Die sukzessive Entwicklung der Sammlung Hamburger Sparkasse fällt in die Jahrzehnte nach 1945. Zu besonderen Jubiläen wurden der Hamburger Sparcasse von 1827 und der Neuen Sparcasse von 1864 einige Ölgemälde überreicht, welche die Wirren des zweiten Weltkrieges unbeschadet überstanden haben.

In den Jahren 1970-1980 entstand im Zusammenhang mit dem Bau von zahlreichen Filialgebäuden ein intensiver Austausch mit dem Maler Alfred Klosowski (Jahrgang 1927). Die damalige Liegenschaftsabteilung kaufte zahlreiche Bilder des Künstlers an, da er in einer außerordentlich prägnanten Handschrift die Stadt und den Hamburger Hafen darstellte. Die Filialen wurden konsequent mit kolorierten Stadtteilansichten ausgestattet und in Beratungs- sowie Konferenzräumen großformatige Aquarelle gehängt.

Arthur Siebelist, Heimkehrende Fischer, 1900 **Arthur Siebelist, Heimkehrende Fischer, 1900 ** Albert Feser, Die Nienstedter Kirche, 1985 **Albert Feser, Die Nienstedter Kirche, 1985 **

Zwischen 1980 und 1990 entstand ein regelmäßiger Kontakt mit dem bekannten Hamburger Freilichtmaler Albert Feser, einem Schüler der Künstlerclubmitglieder Arthur Siebelist und Julius Wohlers. Der Ankauf von zahlreichen Bildern aus allen Bereichen des Hamburger Stadtbildes hat die Sammlung erweitert.
Mitte der 1990er Jahre realisierte die Haspa eine neue Vertriebsstruktur für den Marktbereich mit Beratungs-Centern für Individual- und Firmenkunden. In dieses Ausstattungskonzept wurde das Thema Kunstpräsentation als ein wesentlicher Bestandteil integriert.

Schließlich erfolgte zum 175-jährigen Jubiläum der Hamburger Sparkasse 2002 der Ankauf eines großen Konvoluts von dem Kunstsammler Prof. Dr. Hermann-Josef Bunte. Diese Bilder von Malern der Hamburgischen Sezession stellte die Haspa dem Museum für Kunst und Gewerbe als Dauerleihgabe zur Verfügung. Ein weiterer Ankauf von Prof. Dr. Bunte im Jahr 2004 erweiterte die Dauerleihgabe der Haspa im Museum für Kunst und Gewerbe auf ca. 400 Kunstwerke. Darüber hinaus stellte die Haspa der Hamburger Kunsthalle 29 Werke der Künstlergruppe Zebra als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Eduard Bargheer, Die AusfahrtEduard Bargheer, Die Ausfahrt Dieter Asmus, Zebra vor Rot, 1968Dieter Asmus, Zebra vor Rot, 1968

Mittlerweile umfasst die Sammlung Hamburger Sparkasse mehr als 900 Kunstwerke mit klarem Hamburg-Bezug, vorrangig von Malern des Hamburgischen Künstlerclubs, der Hamburgischen Sezession und verschiedener moderner Strömungen in Hamburg.
Die seit 1997 in der hauseigenen Haspa-Galerie präsentierten Ausstellungen geben einen Einblick in das Werk einzelner Hamburger Künstler seit Ende des 19. Jahrhunderts und dokumentieren über hundert Jahre Hamburger Malerei und Grafik.

Die vertretenen Künstler in der Kunst-Sammlung der Hamburger Sparkasse finden Sie hier.
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